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Samstag, 6. März 2010


Chirurgische Instrumente, die sich gegen Krankheitskeime zur Wehr setzen; Kleidungsstücke, die Geruchsstoffe abbauen; Tabletten, die sekundenschnell wirken - Nanopartikel machen es möglich. Das sind kleinste Teilchen mit einem Durchmesser zwischen einem und hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. "Das ist schon sehr klein; Atome, die Grundbausteine des Alltags, sind nur noch zehnmal kleiner", erläutert eine Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Dimensionen.

Weil sie so klein sind, haben Nanopartikel ganz besondere Eigenschaften: Sie können als Katalysator chemische Reaktionen beschleunigen, sie reagieren aber auch selbst - oft heftig - mit ihrer Umgebung, und sie können biologische Strukturen durchwandern, z. B. wenn sie durch die Lunge in den Körper gelangen. Welche Auswirkungen das auf die menschliche Gesundheit hat, ist noch weitgehend unbekannt.

Bereits bei der Einführung von Nanotechnologien muss deshalb in den Unternehmen vorsorglich auch der Arbeitsschutz beachtet werden, empfiehlt Jürgen Milde von der DGUV. Über Nanopartikel am Arbeitsplatz, den aktuellen Stand der Forschung und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen informieren ausführlich die Seiten des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV. Beim Bundesumweltministerium hat sich die NanoKommission der deutschen Bundesregierung zur Aufgabe gemacht, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu betrachten und nachhaltige Innovationen zu fördern.






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