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Freitag, 2. April 2010


Elektromagnetische Felder sind überall - zumindest in unserer hochtechnisierten Welt ist irgendwo in der Nähe ein Staubsauger, ein Haarföhn oder Elektroherd, ein Mobiltelefon oder die nächste Steckdose. Selbst auf einer abgelegenen Berghütte wird man noch von ein paar GPS- oder Fernseh-Strahlen eines Satelliten getroffen. Machen diese Felder krank? Gibt es so etwas wie Elektrosmog?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat nun die Ergebnisse einer aufschlussreichen Forschungsarbeit veröffentlicht. Die Wissenschaftler hatten zwei große Personengruppen untersucht, von denen die eine angab, unter Elektrosmog zu leiden, die andere nicht. Die Versuchspersonen wurden nun elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, dabei wurde gemessen, ob sich die elektrische Leitfähigkeit ihrer Haut ändert. Außerdem sollten sie notieren, ob sie das elektromagnetische Feld gespürt hätten. In keinem einzigen Fall konnte eine feldabhängige Änderung des Hautwiderstands festgestellt werden. Die Leitfähigkeit veränderte sich vielmehr dann, wenn ein Teilnehmer vermutete, dass das elektromagnetische Feld zugeschaltet wäre. Auch die Angaben zur Wahrnehmung des Felds durch die Versuchspersonen entsprachen einer Zufallsverteilung. Das Empfinden von 'Elektrosmog' scheint also eher von der subjektiven Erwartung einer Person abzuhängen. Die Forscher vermuten, dass die Erfahrung, auf alltägliche Unwägbarkeiten als Einzelner nur wenig Einfluss zu haben, eine wichtige Rolle spielt.

Den Forschungsbericht F5212 gibt es in Kürze hier.






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