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Sonntag, 5. September 2010


Die Angst unerfahrener Reisender richte sich oft auf die Tierwelt, insbesondere auf Raubtiere, Schlangen und Gifttiere, schreibt Thomas Küpper in einem aktuellen Editorial der Zeitschrift Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin. Dabei zeigten die Daten etwas ganz anderes: Viermal so gefährlich wie alle sonstigen Zwischenfälle der belebten Natur ist Homo sapiens sapiens, der weltweit pro Jahr 200.000 seiner Artgenossen umbringt. Unfälle, vor allem im Straßenverkehr, sind die häufigste Todesursache bei beruflichen Auslandsaufenthalten. Die subjektive Risikoeinschätzung der Malaria ist oft genauso unrealistisch wie die von Durchfallerkrankungen oder Typhus.

Die Zahl der Geschäftsreisen ins Ausland schätzt Küpper auf mehr als sechseinhalb Millionen, nicht wenige davon in Länder mit riskanten gesundheitlichen oder klimatischen Verhältnissen. Nur eine Minderheit der Reisenden dürfte zu diesem Thema ordentlich beraten worden sein. Und wer am Einsatzort krank wird, findet nicht immer wirklich ausreichende medizinische Versorgungseinrichtungen.

Vorbeugen ist also auch für Reisende besser als Heilen. Bei Geschäftsreisen oder Arbeitseinsätzen im Ausland ist auch der Arbeitgeber in der Pflicht, denn er muss für eine angemessene arbeits- und reisemedizinische Beratung Sorge tragen. Der Termin beim Betriebsarzt, rechtzeitig vereinbart, gehört obligatorisch zur Reisevorbereitung. Damit man ihm (oder ihr) gleich die richtigen Fragen stellen kann, am besten vorher mal selbst nachlesen unter http://www.fit-for-travel.de oder http://www.crm.de/.






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