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Sonntag, 16. Januar 2011


... und moderne Legenden beleuchtet ein Kapitel der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Es wird und muss für immer unvollständig bleiben, davon sind die Autoren überzeugt, weil es immer wieder etwas zu ergänzen gibt.

Die Wikinger hatten Hörner auf ihren Helmen? Hummeln dürften aus aerodynamischer Sicht gar nicht fliegen können? Vom Mond aus kann man die Chinesische Mauer sehen? Stimmt alles nicht! In einer netten Gesprächsrunde sorgen solche Themen oft für lustige Aha-Effekte, also mal nachlesen!

Der Spaß hört aber auf bei der Behauptung, die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln könne Autismus verursachen. Das hatten Andrew Wakefield und mehrere Ko-Autoren 1998 in einem Beitrag für die renommierte medizinische Fachzeitschrift 'The Lancet' behauptet. Die Daten, auf die sich Wakefield berief, waren gefälscht, das war bereits 2004 klar geworden. Die Redaktion der 'Lancet' zog den Artikel schließlich zurück. Trotzdem wird er noch oft als Beleg für die angebliche Schädlichkeit des Impfens zitiert. Vor kurzem hat das BMJ (British Medical Journal) eine Zusammenfassung und Bewertung dieses Betrugs veröffentlicht.

Übrigens: Die deutsche Wikipedia wird im März 2011 zehn Jahre alt.




Samstag, 29. August 2009


Es sind gerade die erfahrensten Internet-Nutzer, die sich auch über die Fallen und Gefahren im Klaren sind, die im weltweiten Netz lauern. In der Initiative falle-internet.de haben sich einige von ihnen zusammengefunden. Sie warnen vor üblen Tricks und Betrügereien, aber auch vor 'unzureichenden Sicherheits- und Aufklärungsmaßnahmen' von Online-Auktionsplattformen wie eBay. Auch die 'Datenschutzbestimmungen' solcher Plattformen werden von Fachleuten immer wieder kritisiert.

An seinen ersten eBay-Kauf kann sich Spiegel-Online-Autor Konrad Lischka nicht mehr genau erinnern, nur "dass es am 1. April 1999 gewesen sein muss. Und heute, acht Jahre und 1268 Bewertungen später weiß ich genau, was ich zum letzten Mal bei Ebay gekauft und verkauft habe - und warum ich es nicht wieder tun werde." Und er schildert, wie zunehmend "Misstrauen, Angst, Unsicherheit" die eBay-Erfahrungen der Spiegel-Online-Leser geprägt haben.

Mehr zum Nachlesen gibt es zum Beispiel auf den Seiten der Initiative »falle-internet.de«.

PS: Mit dem eBay-Nutzer, der als Pseudonym den Namen dieser Website benutzt, habe ich nichts zu tun. Ich kenne ihn oder sie nicht. Selbst habe ich noch nie ein Benutzerkonto bei eBay gehabt.




Sonntag, 30. November 2008


Straßenbahnkarten von Tokio und New York, die Berufsgruppenzugehörigkeit der Spender im US-Wahlkampf, Einflussfaktoren für die Zunahme der Fettsucht, die Zukunftschancen von Nationalstaaten, die kürzesten Fahrwege in Großstädten, das soziale Beziehungsgefüge des Neuen Testaments und vieles andere mehr:

"Komplexe Vernetzungen sind allgegenwärtig. Ihre strukturellen und organisatorischen Prinzipien gelten für fast jedes Gebiet, das wir uns vorstellen können - seien es Genetik oder Energieerzeugung, Ernährung oder Marktwirtschaft", schreibt Manuel Lima. Schon das Leben beginne damit, dass Millionen von Molekülen in einem Netz von Wechselbeziehungen so zusammenwirken, dass ein Ganzes, ein Organismus möglich wird. Menschen erleben von Geburt an jeden Tag komplexe Systeme im Großen wie im Kleinen, seien es weltweite Massenkommunikations- und Finanzsysteme oder soziale Netzwerke in Familie oder Beruf.

In faszinierenden Bildern macht Lima diese Zusammenhänge auf seiner Website sichtbar und verstehbar: "VisualComplexity.com intends to be a unified resource space for anyone interested in the visualization of complex networks." Sie umfasst mehr als 600 Beispiele. (Den Link habe ich von Stephan Listís Weblog "Interessante Zeiten").




Samstag, 5. Juli 2008


Wir leben in einer komplexen Welt. Das ist an sich nichts Neues. Aber wir bekommen es heute immer mehr zu spüren. Das liegt - neben der Vielschichtigkeit und Vernetztheit technischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - vor allem daran, dass wir immer schneller immer mehr Daten, Sinneseindrücke und Nachrichten zu verkraften haben, über deren Bedeutung und Relevanz wir nicht sicher sein können. Dieser Beschleunigung und Datenüberflutung sind immer mehr Menschen kaum noch gewachsen.

Unzureichend erkannte, verstandene und bewältigte Komplexität ruft bei den Menschen einerseits erhöhte Aktivität und gesteigerten Ressourcenverbrauch hervor (um die Situation in den Griff zu bekommen). Andererseits erzeugt sie Stress und Angst (wenn es nicht funktioniert). Hier beginnt nicht selten ein Teufelskreis: Stress und Angst schränken die Wahrnehmungs- und Denkfähigkeit dramatisch ein, und genau deshalb ist der Versuch, durch noch mehr Anstrengung mit dem Problem fertig zu werden, häufig zum Scheitern verurteilt. Die Folge: Noch mehr Stress und Angst, Verkennung der Realität, Burnout.

'Die Komplexitätsfalle' nennt die Kybernetikerin und Autorin Maria Pruckner dieses Phänomen. In ihrem gleichnamigen Buch macht sie auf unkonventionelle und spielerische Weise deutlich, wie sich komplexe Bedingungen auf den Menschen auswirken und wie man am besten damit umgeht.

Mehr über die Autorin, über das Management in komplexen Systemen und das Lösen von komplexen Problemen findet sich auf der Website http://www.mariapruckner.com.




Freitag, 27. Juli 2007


... von der Zeitschrift "Arbeit und Gesundheit". Schon seit mehr als fünfzehn Jahren veröffentlicht das Fachblatt immer auf der letzten Seite Leserfotos mit höchst unfallträchtigen Szenen. Die sorgen unter der Überschrift "Das Allerletzte" auf den ersten Blick oft für laute Heiterkeit. Bei genauerem Hinsehen fällt dem Betrachter aber eher die Kinnlade runter angesichts spannungsvoller Installationen, reizender Arrangements fürs Auge, Akrobatik ohne Netz oder brandheißer Tricks, vor deren Nachahmung die Redaktion warnt.

Vor kurzem überstand die traditionsreiche Rubrik sogar eine Political-Correctness-Diskussion: Wer sich schon vor Schaden nicht fürchte, sollte doch vor öffentlichem Spott bewahrt bleiben, meinten die Kritiker. Die Redaktion blieb standhaft. Chapeau.

Die Fotos gibt es natürlich auch im Internet zu bewundern. Besonders interessant für alle, die sich mit Sicherheit und Unfallverhütung beschäftigen: Man lernt immer noch was dazu. Und wer mag, darf bei der Wahl zum jeweiligen Bild des Monats abstimmen oder eigene Fotografien einsenden. Die Motive scheinen ja nicht auszugehen.




Dienstag, 8. Mai 2007


Unter dem ganz unprätentiösen Titel "Zusammenstellung praktischer Lösungen" hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine umfangreiche Sammlung von Datenbanken, Umsetzungshilfen, Kommentaren und Musterlösungen für den Umgang mit Gefahrstoffen herausgegeben.

Sie enthält Beispiele guter betrieblicher Praxis, Arbeitshilfen zur Gefahrstoffverordnung, Anleitungen zur Gefährdungsbeurteilung, Vorlagen und Formblätter, z. B. für Betriebsanweisungen, branchenspezifische Regeln und Lösungen, Hinweise zum Finden von weniger gefährlichen Ersatzstoffen und noch weitere, zum Teil spezielle Tipps und Quellen.

Reichlich vorhandene Links führen zu themenspezifischen Fundstellen im Internet.

Zur Zusammenstellung geht es hier.




Mittwoch, 7. März 2007


...sind das Thema einer großangelegten Kampagne, mit der die Öffentlichkeit für das Thema Haut sensibilisiert werden soll. Mit einer Fülle von Aktionen und öffentlichen Auftritten, die das ganze Jahr über stattfinden, sollen die Versicherten, vor allem in ihrer Eigenschaft als Arbeitnehmer, aber genauso auch die Arbeitgeber ganz gezielt über die Prävention von Hauterkrankungen informiert werden. Die Kampagne soll ihnen konkrete Angebote und Hilfestellungen bieten, wie sie Vorsorge treffen und ihre Haut gesund erhalten können.

Informationen, Arbeitshilfen und Veranstaltungshinweise finden sich im Internet unter www.2m2-haut.de. Die Kampagne wird von den Berufsgenossenschaften, der Unfallversicherung der öffentlichen Hand, der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung, dem BKK-Bundesverband, dem AOK-Bundesverband und einer ganzen Reihe weiterer Kooperationspartner getragen.




Freitag, 13. Mai 2005


Amerikanisches Unternehmen: Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Pressemitteilung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.

EU Bürokratie: Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt ihnen beide ab, schlachtet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee.

Französisches Unternehmen: Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.

Japanisches Unternehmen: Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen Sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt kreieren Sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und vermarkten ihn weltweit.

Deutsches Unternehmen: Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere redesigned, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.

Britisches Unternehmen: Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.

Italienisches Unternehmen: Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie suchen, sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön.

Quelle: Verbreitete Büro- und Internet-Folklore. Die vorliegende Version habe ich in Doc Buelles passe.par.tout gefunden.




Sonntag, 10. April 2005


Female & Male, eine Flash-Animation von Bruno Bozzetto. Augenzwinkernde Stereotypen? Jedenfalls lustig! Guckst du hier: http://www.bozzetto.com/flash/fem_male.htm

Bitte etwas Geduld haben, die Ladezeit kann bis zu einer Minute dauern.

(Ein Tipp von The Presurfer - Your Daily Dose of Diversion)




Donnerstag, 28. Oktober 2004


Sonst könnte der, dessen E-Mail Sie gerade beantworten, verstimmt reagieren.

E-Mail macht vieles einfacher: Im Gegensatz zum Telefon müssen nicht beide Kommunikationspartner gleichzeitig an der Strippe sein, zeitversetztes Senden und Empfangen ist möglich. Man braucht sich keine Notizen zu machen, denn die E-Mail hat man ja schriftlich. Textauszüge der Mail lassen sich zitieren oder weiterverwenden, das spart Arbeit.

E-Mail macht aber auch vieles komplizierter: Unhöflich Geschriebenes bleibt dem geschockten Empfänger viel stärker in Erinnerung als der Ausrutscher in einer mündlichen Diskussion oder am Telefon. Die unmittelbare Rückmeldung des Gegenübers, wie z. B. im Gespräch, fehlt völlig. Schriftform und kinderleichte Kopierbarkeit sind für vertrauliche Informationen eher ein Nachteil.

Stärken und Tücken des elektronischen Nachrichtenversands sind offensichtlich nicht nur technisch, sondern auch psychologisch begründet. Wolf-Dieter Roth beschreibt in Telepolis Zusammenhänge, nennt die sieben schlimmsten E-Mail-Sünden und erklärt, wie man sie vermeidet. (Den Tipp habe ich von Stephan List.)




Mittwoch, 20. Oktober 2004


Dokumente aus der EU-Gesetzgebung und -Rechtsprechung stehen seit Mitte des Jahres kostenlos im Internet zur Verfügung, und zwar in der EU-Rechtsdatenbank "Celex". Hier sind auch alle im gemeinsamen europäischen Recht relevanten Regeln und Entscheidungen zu den Themen Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit einsehbar. Eine übersichtliche Suchfunktion listet zügig die Fundstellen auf.

Die EU-Rechtsdatenbank hat die Adresse www.europa.eu.int/celex.




Mittwoch, 15. September 2004


Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) poliert am Image. Nicht nur der eigene Auftritt in der Öffentlichkeit wurde gründlich aktualisiert und vereinheitlicht, sondern die Imagekampagne gilt dem Thema Arbeitsmedizin allgemein.

Das wurde auch mal Zeit. Kenntnisse und Einstellungen der breiten Öffentlichkeit zu diesem Thema sind, sagen wir mal: sehr heterogen...

Ziele der Öffentlichkeitsarbeit sind unter anderem, das Profil des Arbeitsmediziners als Gesundheitsberater im Betrieb zu schärfen, den Wandel des Berufsbilds von defensiven zu aktiven Aufgaben im Betrieb zu verdeutlichen, den Beitrag zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen herauszustellen und die Lobbyarbeit zu unterstützen.

Der neue Internet-Auftritt des VDBW macht (von ein paar Kleinigkeiten abgesehen) einen guten Eindruck. Mal reinschauen.




Freitag, 30. Juli 2004


...erlebt der Organisationsberater und Trainer Dr. Stephan List und publiziert darüber ein Weblog "nicht nur zu Management, Training, Organisationsberatung und allem, was dazugehört". Aktuelle Themen sind: Menschengerechtes Arbeiten, Fachkräftemangel als Zukunftsproblem, Fanny Ardant, eine Studie zur Arbeitszeit, das Führen von Mitarbeitergesprächen, die Auswirkungen von Managementstrategien auf die Gesundheit der Mitarbeiter und anderes mehr.

Empfehlung: Öfter mal reinschauen.






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